In mehr als 20 Spielfilmen der dreißiger und Anfang der vierziger Jahre stand der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed (Bayume Mohamed Husen) vor der Kamera. Geglänzt hat er vor allem in der Rolle des seinem deutschen Kolonialherren treu ergebenen Askari. Genutzt hat es ihm letztlich nicht. 1941 wurde Mahjub ins Konzentrationslager Sachsenhausen eingeliefert, wo er drei Jahre später ums Leben kam. Die Anklage der NS-Behörden lautete auf „Rassenschande“. Und obwohl die Rassenfanatiker des Dritten Reiches keinen Prozesses gegen ihn eröffneten, unterließen sie es, ihn wieder auf freien Fuß zu setzen. |
Husen (rechts im Bild) mit Hans Albers (Mitte) im Film "Carl Peters"
|