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Heiko Wegmann / freiburg-postkolonial.de

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Das Forschungs- und Bildungsprojekt freiburg-postkolonial.de wurde Anfang 2005 von Heiko Wegmann initiiert, der es seitdem ununterbrochen weiterführt.

Er hat an der Universität Oldenburg Dipl. Sozialwissenschaften studiert und das Studium 1997 mit einer Diplomarbeit zum Thema Globalisierung abgeschlossen. In den folgenden Jahren befasste er sich weiter mit weltwirtschaftlichen Themen in Hinsicht auf den globalen Nord-Süd-Konflikt und insbesondere mit der Welthandelsorganisation WTO und der globalisierungskritischen Bewegung. In diesem Zusammenhang verfasste er u.a. "GATS und E-Commerce. Die Dienstleistungsverhandlungen in der WTO" (zusammen mit Uli Müller, herausgegeben vom Forum Umwelt & Entwicklung), Bonn 2000, auch auf Englisch: GATS and E-Commerce. The Service Negotiations in the WTO. Danach war er mehrere Jahre Redakteur und Geschäftsführer des informationszentrums 3. welt / Aktion Dritte Welt e.V. in Freiburg i. Br. und arbeitet mittlerweile in Teilzeit in einem Mediationsbüro.

Wegmann forscht, lehrt und publiziert zur deutschen Kolonialgeschichte (u.a. Lehrauftrag an der Universität Luzern 2013) und promoviert an der Universität Freiburg (Arnold Bergstraesser Institut) zur Biografie des Kolonialoffiziers, Führers des Badischen Kriegerbundes und SS-Standartenführers Max Knecht.

Beiträge zur kolonialen und postkolonialen Geschichte Deutschlands (Auswahl, ohne die Beiträge auf freiburg-postkolonial.de)

  • Kokospalme und Hakenkreuz: Die "Reichskolonialtagung" 1935 in Freiburg. Wie die Stadt vor 80 Jahren zur Bühne der deutschen Kolonialbewegung wurde. Badische Zeitung Freiburg, 14.08.2015
  • Die Flotillenschlacht vom Waldsee. Wie Freiburg vor 115 Jahren am Krieg gegen China teilnahm, Badische Zeitung, 10.04.2015 Mehr
  • Ein Interview mit freiburg-postkolonial - Julia Baschnagel und Jana Prosinger im Gespräch mit Heiko Wegmann, in: Habari - Magazin des Tanzania-Network.de e.V., Ausgabe September 2014, S. 30-35.
  • Die Freiburger Alexander-Ecker-Sammlung, koloniales Schädelsammeln und der aktuelle Rückgabeprozess nach Namibia, in: Andreas Winkelmann / Thomas Schnalke/ Holger Stoecker (Hg.): Sammeln, Erforschen, Zurückgeben? Menschliche Gebeine aus der Kolonialzeit in akademischen und musealen Sammlungen, Berlin 2013, S. 392-418
  • Der Kolonialoffizier Max Knecht (1874–1954). Vom «Alleinherrscher am Kiwu» zum Vorkämpfer der kolonialrevisionistischen Bewegung in Freiburg i. B., in: Manuel Menrath (Hg.): Afrika im Blick. Afrikabilder im deutschsprachigen Europa, 1870–1970, Zürich 2012
  • Die Freiburger Alexander-Ecker-Sammlung, koloniales Schädelsammeln und der aktuelle Rückgabeprozess, in: Reiss-Engelhorn-Museen / Mannheimer Geschichtsblätter (Hg.): Der Kult um Kopf und Schädel, Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen Band 53 / Mannheimer Geschichtsblätter Sonderveröffentlichung 5, Mannheim 2012, S. 117-130
  • (mit Reinhart Kößler) Verschleppt – vermessen – vergessen - Die Restitution geraubter Gebeine steht in Deutschland erst am Anfang, in: iz3w 331, Juli / August 2012, S. 22-25
  • Im Dienst der Wissenschaft - Die Schädel der Alexander-Ecker-Sammlung wurden [auch] in deutschen Kolonien beschafft, in: iz3w 331, Juli / August 2012, S. 27-29
  • Reinhart Koessler und Heiko Wegmann: Schädel im Schrank. Das düstere koloniale Erbe der deutschen Rasseforschung muss endlich aufgeklärt werden. Die Zeit 13.10.2011
  • Maximilian Knecht (1874-1954) - Vom Kolonialoffizier zum Freiburger Kommunalpolitiker und SS-Standartenführer, in: Zeitschrift „Schau-ins-Land“ des Breisgau-Geschichtsvereins, Nr. 128 / 2009 (2010), S. 123-143
  • "Leichen im Keller" - Schädel namibischer Menschen in der Freiburger anthropologischen Sammlung Badische Zeitung 15.11.2009

NS-Geschichte in Freiburg i. Br.

Daneben forscht Heiko Wegmann auch zur Geschichte des Nationalsozialismus in Freiburg i. Br. Im Zentrum steht dabei die Arbeit an einer Buchpublikation zur Lokalgeschichte der "Schutzstaffel der NSDAP" (SS) in Freiburg und Umgebung. In der Badischen Zeitung erschienen folgende Beiträge zum Thema:

  • Unterkunft für Maharadschas, Nazis und die Uni. Die "Villa Hoven" in Herdern hat eine wechselvolle Geschichte: Einst Sanatorium, Kriegslazarett, dann neurologische Klinik der Uni. Neue Recherchen geben einige Rätsel auf. Badische Zeitung, 16.01.2015 Artikel
  • Urlaub in der Diktatur. Wie die Stadt Freiburg vor dem Zweiten Weltkrieg im Zentrum des deutsch-italienischen Massentourismus stand, Badische Zeitung, 28.8.2014, Artikel
  • Das Faschistenhaus: Wie vor 75 Jahren in Freiburg eine italienische Casa del Fascio eröffnet wurde, Badische Zeitung, 18.7.2014, Artikel
  • Himmlers Besuch in Freiburg. Der Reichsführer-SS Heinrich Himmler, die Freiburger Urgeschichtsforschung und der Munzinger Weiher: Geschichte einer Kooperation in Nazi-Deutschland. Badische Zeitung, 26.3.2014, Artikel
  • Die Täter von nebenan. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit – es wurde auch mit Hilfe Freiburger SS-Angehöriger betrieben, Badische Zeitung, 25.1.2014, Artikel
  • Die Brandnacht vor 75 Jahren. Die SS und das Reichspogrom am 9. November 1938 in Freiburg, Badische Zeitung, 9.11.2013, Artikel
  • Die übersehene Bücherverbrennung. Neue Forschungen zeigen: Auch in Freiburg vernichteten Nazis 1933 bei gleich zwei Verbrennungen "undeutsche und zersetzende Literatur", Badische Zeitung, 10.8.2013. Artikel
  • KZ-Arzt aus Freiburg: Massenmörder ohne Reue, Der Freiburger Polizeiarzt Eduard Krebsbach war Standortarzt im Konzentrationslager Mauthausen, Badische Zeitung, 1.6.2013, Artikel
  • [Julia Littmann über die Recherchen von H.W.]: Wer war der Synagogen-Brandstifter Walter Gunst? Neue Forschungsergebnisse über den hauptverantwortlichen Freiburger Synagogen-Brandstifter, Badische Zeitung, 7.11.2012, Artikel

Kontakt zu Heiko Wegmann: info@freiburg-postkolonial.de