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Bericht des Vereins ehem. Kolonialkrieger und Kolonialdeutscher, Freiburg. i. Br.: Vorstandswahl aufgrund "Gesetz über die Gleichschaltung", 11 von 12 anwes. Vorständen gehören der NSDAP an

Kolonial-Post, Amtliches Organ des Deutschen Kolonialkriegerbundes, Jahrgang 1933, Nr. 6, 23.06.1933, S. 72

Bezirk Rheinland-Westfalen [sic!]
Freiburg/Br. Ver. ehem. Kol.-Kr. u. Ueberseedt. Der Ver. hatte s. Mitgl. auf den 21. 5. im VL z. Bären bei Kam. Riedmüller zu einer Vollvers. eingeladen, die der bevorsteh. Weihe uns. neu beschafften Vereinsfahne galt, ebenso wie eine Vorst.-Stzg. am 1. 6. bei Kam. Thoma. Der Gesamtvorst., der von der Vollvers. am 21. 5. einstimmig mit den nötigen Vorarbeiten betraut wurde, nahm als Tag uns. Festes Sonntag, d. 2. Juli in Aussicht. Näh. wird noch rechtzeitig durch bes. Einlad. und Progr. bekannt gegeben werden. Die Gestaltung des Tages u. Aufstellung des Programms wird durch eine bes. Festkommission, bestehend aus den Kam. Anhut, Paul, Riedmüller, Kaiser, Gust, sowie durch den 1. Vors. Kam. Kaiser Jos. [Josef], ausgearbeitet. Die Feier selbst wird, der Zeit entspr., schlicht gehalten werden. Als Lokal ist unser Vereinsheim z. Bären – gr. Lokal – in Aussicht genommen. Um dem Gesetz über die Gleichschaltung nachzukommen, wurde in der Vorst.-Stzg. vom 1. 6. über den 1. Vors. Kam. Jos. [Josef] Kaiser, in geheimer Wahl abgestimmt, was ergab, daß der Gesamtvorst., von 12 anwes. Vorst.-Mitgl., von denen 11 der NSDAP angehören, sämtl. für uns. bisher. 1. Vors. ihre Stimme abgaben, ein Zeichen treuer Kameradschaft, von jenem Geist, der unsere Kam. in den Kol. stets beherrschte.


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